Klassenfahrt der Jahrgangsstufe 10 nach Berlin

In der Zeit vom 23. bis zum 27. März 2026 unternahmen die drei 10. Klassen des Gymnasiums Am Geroweiher eine gemeinsame Klassenfahrt nach Berlin. Ziel der Fahrt war es, den Schülerinnen und Schülern politische, historische und kulturelle Einblicke in die Hauptstadt zu ermöglichen und das im Unterricht erworbene Wissen durch außerschulische Lernorte zu vertiefen.

Bereits die Anreise stellte eine Neuerung dar: Erstmals erfolgte die Fahrt nicht mit dem Bus, sondern mit dem ICE. Diese Entscheidung erwies sich nicht nur als komfortabel, sondern auch als zeitgemäß im Hinblick auf eine nachhaltigere Form des Reisens. Untergebracht waren die Klassen in einer Jugendherberge am Wannsee, die eine gute Ausgangslage für die vielfältigen Programmpunkte bot.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der politischen Bildung. So besuchten die Schülerinnen und Schüler den Deutschen Bundestag, erhielten einen Einblick in den Plenarsaal und kamen im Anschluss mit dem Bundestagsabgeordneten Günter Krings ins Gespräch. Dabei bot sich die Gelegenheit, aktuelle politische Fragestellungen zu diskutieren und Einblicke in parlamentarische Arbeitsweisen zu gewinnen.

Darüber hinaus setzte sich die Gruppe intensiv mit der deutschen Geschichte auseinander. Der Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen vermittelte eindrückliche Einblicke in die Mechanismen staatlicher Überwachung in der DDR. Ergänzend dazu beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler an der East Side Gallery mit der künstlerischen Aufarbeitung der deutschen Teilung. Vor Ort präsentierten sie eigenständig ausgewählte Kunstwerke und deren Hintergründe.

Ein weiterer Programmpunkt führte ins Futurium, das „Haus der Zukünfte“. Die Ausstellung bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich mit zentralen Zukunftsfragen auseinanderzusetzen – insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit, technologische Entwicklung und gesellschaftlicher Wandel. Als interaktiver Lernort regte das Futurium dazu an, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und eigene Vorstellungen von Zukunft zu entwickeln.

Neben den gemeinsamen Programmpunkten absolvierten die drei Klassen auch individuelle Exkursionen: Während die Klasse 10a an einem Graffiti-Workshop teilnahm und sich kreativ mit urbaner Kunst auseinandersetzte, besuchte die Klasse 10b das Olympiastadion Berlin und erhielt dort eine Führung zur Geschichte und Nutzung des Stadions. Die Klasse 10c wiederum erkundete ein 3D-Art-Museum, in dem Kunstwerke interaktiv erlebt werden konnten. Ergänzt wurde das Programm der Klasse 10b durch einen abendlichen Besuch im Zeiss-Großplanetarium.

Neben den inhaltlichen Schwerpunkten blieb auch Raum, die Stadt in ihrer Vielfalt kennenzulernen und gemeinsame Erfahrungen zu sammeln. Insgesamt bot die Klassenfahrt zahlreiche Gelegenheiten zur fachlichen Vertiefung, zur Förderung sozialer Kompetenzen sowie zur Erweiterung des Horizonts über den Unterricht hinaus.

Die Fahrt nach Berlin stellte damit eine gewinnbringende Ergänzung zum schulischen Lernen dar und wird den Schülerinnen und Schülern sicherlich in nachhaltiger Erinnerung bleiben.

Text: Bed, Fotos: 10er-Klassenleitungen

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