Die diesjährigen pädagogischen Tage rund um die Karnevalstage standen am Gymnasium Am Geroweiher ganz im Zeichen der Schulentwicklung und der Frage, wie Lernen in Zukunft gestaltet werden kann. An Altweiber-Donnerstag, Karnevalsfreitag und Aschermittwoch nutzte das Kollegium die unterrichtsfreie Zeit, um gemeinsam an pädagogischen Konzepten zu arbeiten, neue Impulse aufzunehmen und sich mit Partnern aus Wissenschaft, Schule und Gesellschaft auszutauschen.
Am Karnevalsfreitag stand zunächst die interne Schulentwicklung im Mittelpunkt. Im Kollegium beschäftigten wir uns intensiv mit unserem Montessori-Profil und der Frage, wie sich Unterricht weiter öffnen und stärker individualisieren lässt. Besonders wertvoll war dabei der Besuch eines Referenten unserer Partnerschule, dem Montessori-College Nijmegen-Groesbeek, der Einblicke in die dortige Praxis gab und konkrete Impulse für unsere eigene Arbeit mitbrachte. In verschiedenen Workshops arbeiteten die Kolleginnen und Kollegen anschließend an bereits bestehenden Ansätzen unserer Schule sowie an geplanten Innovationen – etwa zur stärkeren Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler, zu offenen Lernformaten oder zu neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Unterricht.
Der schulübergreifende pädagogische Tag am Aschermittwoch stand unter dem Motto „Zukunft LERNEN: Schule für morgen gestalten“. Gemeinsam mit den anderen Mönchengladbacher Gymnasien sowie dem Gymnasium Jüchen kamen zahlreiche Lehrkräfte zusammen, um über Perspektiven moderner Bildung zu diskutieren. Hochkarätige Gäste aus Bildungspolitik, Wissenschaft und Wirtschaft bereicherten den Tag mit Vorträgen und Diskussionsbeiträgen – darunter auch Vertreterinnen und Vertreter aus dem Umfeld von NRW-Schulministerin Dorothee Feller, Bildungswissenschaftler und sowie Unternehmer, die ihre Perspektiven auf zukünftige Kompetenzen und Lernformen einbrachten.
In Vorträgen, Workshops und Gesprächsrunden wurde deutlich, wie wichtig Kooperation, Offenheit für neue Ideen und der Austausch über Schulgrenzen hinweg sind, wenn Schule sich weiterentwickeln soll. Die pädagogischen Tage haben viele Denkanstöße gegeben und Impulse gesetzt, die nun in den kommenden Monaten in der schulischen Praxis weiter aufgegriffen und umgesetzt werden sollen.
So konnten die pädagogischen Tage 2026 nicht nur zur gemeinsamen Reflexion beitragen, sondern auch neue Perspektiven eröffnen – mit dem gemeinsamen Ziel, Lernen am Gymnasium Am Geroweiher weiterhin zukunftsorientiert und im Sinne unserer Schülerinnen und Schüler zu gestalten.
Text und Fotos: Bed