In Europas untwegs mit Erasmus+

In Europa unterwegs mit ERASMUS+


In diesem Schuljahr nutzen wir mit finanzieller Unterstützung der EU die vielfältigen Möglichkeiten des Programms ERASMUS plus: Gruppenmobilität an unserer französischen Austauschschule in Nantes, Experteneinladung aus einer niederländischen Partnerschule mit Vortrag über moderne Lernumgebungen und Fortbildungsaktivitäten unseres Kollegiums im EU-Ausland.

Jeweils für eine Woche waren während des gesamten Schuljahres Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule in Spanien, Ungarn, Kroatien und Italien dienstlich unterwegs – möglich gemacht durch unsere Erasmus-Akkreditierung.

Jan

„Learning in Motion“ – Herr Sezgins Fortbildungsreise nach Kroatien


Im Rahmen des Erasmus+-Programms hatte ich die Möglichkeit, vom 08.06.2026 bis 13.06.2026 an der Fortbildung „Learning in Motion: Exploring the Link Between Movement, Play, and Academic Success“ in Split (Kroatien) teilzunehmen.

Die Fortbildung beschäftigte sich mit der Frage, wie Bewegung und spielerische Elemente den Lernprozess positiv beeinflussen können. Ausgehend von aktuellen Erkenntnissen der Neurodidaktik wurde aufgezeigt, wie eng körperliche Aktivität, Motivation und nachhaltiges Lernen miteinander verbunden sind. Ziel war es, Unterricht so zu gestalten, dass Schülerinnen und Schüler aktiv eingebunden werden und Lernen mit Freude und Bewegung verknüpft wird.

Während der Kurswoche konnten wir zahlreiche praktische Methoden selbst ausprobieren. Dazu gehörten bewegte Unterrichtseinstiege, aktive Lernspiele, kurze Bewegungspausen, kooperative Lernformen sowie Übungen zur Förderung von Konzentration und Motivation. Außerdem wurden Möglichkeiten vorgestellt, Unterricht nach draußen zu verlagern und digitale Materialien mit bewegungsorientierten Aufgaben zu entwickeln. Besonders wertvoll war dabei, dass alle Methoden unmittelbar im Kurs erprobt und anschließend gemeinsam reflektiert wurden.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Fortbildung war der internationale Austausch mit Lehrkräften aus verschiedenen europäischen Ländern. In Gesprächen und Gruppenarbeiten konnten wir unterschiedliche Schulsysteme, Unterrichtskonzepte und Erfahrungen kennenlernen sowie Ideen und Best-Practice-Beispiele austauschen. Dieser interkulturelle Dialog hat den Blick auf den eigenen Unterricht erweitert und viele neue Impulse für die tägliche Arbeit gegeben.

Aus der Fortbildung nehme ich viele konkrete Anregungen mit, die sich direkt im Unterricht umsetzen lassen. Insbesondere die Verbindung von Bewegung, Spiel und Lernen eröffnet neue Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler aktiv zu beteiligen, ihre Motivation zu stärken und eine positive Lernatmosphäre zu schaffen. Ich freue mich darauf, die gewonnenen Ideen im Unterricht einzusetzen und sie auch mit Kolleginnen und Kollegen zu teilen.

 Sez

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